LouLou

Wir bringen klassische Musik auf WG-Partys, spielen die ganz große Oper für die ganz Kleinen, machen barocke Madrigale performativ erfahrbar und lassen das Publikum Aufnahme-Sessions hautnah miterleben.

VERFLUCHTE LOULOU! will die Grenzen zwischen den verschiedenen Genres sprengen und neue (digitale) Räume in Form von außergewöhnlichen Konzertformaten erschaffen, um klassische Musik und Jazz, abseits des Mainstream für ein junges Publikum zugänglich zu machen. Im Zuge dessen planen wir derzeit mit dem Konzerthaus Berlin die Premiere unseres neuen Programms „Loulou & die Verführten des Teufels“.  Darüber hinaus konzipieren wir für die Moon Sessions Berlin Nachtkonzerte als Live-Streams für Kinder und Jugendliche.  

Lisa Ströckens studierte Gesang und Musiktheater, sowie „Neue Musik“ an der Hochschule für Musik Saar. Sie arbeitet vorwiegend spartenübergreifend und kreiert neuartige Konzertformate durch die Verbindung verschiedener Elemente aus dem Bereichen Jazz, Alte Musik, Zeitgenössische, sowie Populäre Musik und weiteren Genres, wie zum Beispiel Kabarett und Schauspiel. Seit 2017 ist sie Mitglied des Festival Podium Esslingen. Erste Engagements erhielt sie u.a. am Theater Aachen, wo sie in der Spielzeit 19/20 die Hauptrolle in der Welturaufführung der Oper „Der Zauberer von Oz“ (Musik: Anno Schreier) sang und gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von GMD Christopher Ward Werke von Kurt Weil und Sofia Gubaidulina aufführte. Lisa erhielt für ihr Duo-Programm „LouLou & die Heerscharen der Verfluchten“ den Publikumspreis beim D-Bü Wettbewerb Studierender deutscher Musikhochschulen (2017) und ist zweifache internationale Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2017/2018), sowie Preisträgerin des 10. Internationalen Wettbewerbs für französisches Lied in Toulouse (2019) in der Kategorie „Zeitgenössisches Lied“.

Jeffrey Döring studierte 2010-2013 Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der FU Berlin. 2015 absolvierte er seinen Master in Dramaturgie an der ADK und der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen medialer Installation und interaktivem Musiktheater und wurden bereits u.a. bei den RAUMWELTEN in Ludwigsburg, den Nibelungen-Festspielen Worms, dem PODIUM Esslingen, dem Festival Premières in Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper in München präsentiert. In seinen Arbeiten widmet er sich den Wahrnehmungsweisen sozialer Randgruppen und wie diesen in intermedialen Projekten ein Sprachrohr geschaffen werden kann.
Er ist Gründer und Leiter der Gruppe Goldstaub, mit der die Gehörlosen-Oper Rat Krespel, das intermediale Musiktheaterprojekt Brennender Schnee und das musikalische Stationentheater Wankelmut der Herzen realisierte. 2017 war er Preisträger des Marie-Zimmermann-Stipendiums für Dramaturgie und 2020 Denkzeit -Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen.

Matthias Heuermann hat an der HdK Berlin Visuelle Kommunikation und Film studiert und lange als Kameramann beim Fersehen gearbeitet. Seit 2007 konzipiert er als freiberuflicher Filmemacher Videos, Mitschnitte und Beiträge zunehmend im Bereich Musik, u.a. für das PODIUM Esslingen, D-bü Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen oder das Armida Quartett. Er ist Creative Director bei form-art.tv und Mitbegründer der Moon Sessions Berlin, einem Konzertformat, welches klassische Musik, außergewöhnlichen Pop/Folklore und Jazz in Live-Recording Sessions nebeneinanderstellt.